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Vielfalt vor der Haustür

Entsiegeln und Aufblühen in den burgenländischen Gemeinden

Das Projekt „Vielfalt vor der Haustür – Entsiegeln und Aufblühen in den burgenländischen Gemeinden“ unterstützt 37 Gemeinden im Burgenland dabei, kommunale Flächen ökologisch aufzuwerten. Ziel ist es, neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen, die Biodiversität zu fördern und gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung zu erhöhen.

Durch gezielte Maßnahmen werden innerörtliche Flächen naturnah gestaltet und zu wertvollen Rückzugsorten für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten entwickelt.


Naturnahe Lebensräume schaffen

Im Rahmen des Projekts entstehen vielfältige Strukturen, die ökologische Funktionen erfüllen und gleichzeitig das Ortsbild bereichern. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:

  • Entsiegelung versiegelter Flächen

  • Anlage von Blühflächen mit regionalem Saatgut

  • Totholzelemente und Käferburgen
  • Trockensteinmauern

  • Heckenpflanzungen

  • Feuchtbiotope

Diese Elemente bilden sogenannte Trittsteinbiotope, die isolierte Lebensräume miteinander verbinden und die Wanderung von Tier- und Pflanzenarten erleichtern.


Individuelle Lösungen für jede Gemeinde

Das Projekt folgt einem flexiblen Baukastenprinzip. Jede Gemeinde kann Maßnahmen auswählen, die zu ihren örtlichen Gegebenheiten passen.

Die Umsetzung erfolgt:

  • praxisnah

  • partizipativ

  • gemeindespezifisch

Von der ersten Idee über die Planung bis hin zur Pflege werden die Gemeinden fachlich begleitet und unterstützt.


Bürger:innen aktiv einbinden

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Umweltbildung und Beteiligung der Bevölkerung.

Dazu werden regelmäßig angeboten:

  • Workshops

  • Führungen

  • Webinare

Diese Formate ermöglichen es Bürger:innen, sich aktiv einzubringen und den Wert naturnaher Flächen im eigenen Umfeld kennenzulernen. „Vielfalt vor der Haustür“ leistet einen wichtigen Beitrag zu:

  • Klimawandelanpassung in Gemeinden

  • Natur- und Artenschutz

  • Stärkung regionaler Zusammenarbeit im Burgenland

Die entwickelten Maßnahmen sind übertragbar und können auch in anderen Regionen umgesetzt werden.

 

„Dieses Projekt wird durch den Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft gefördert.“